Freiwillige Feuerwehr Bad Fallingbostel hält Rückschau auf das Jahr 2024
Bad Fallingbostel (tk) Mit einem großen Dank an die anwesenden Feuerwehrmitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement eröffnete Ortsbrandmeister Floria Funk die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Fallingbostel. "Jeder von uns bringt seine Stärken mit ein und gleicht damit die Schwächen des anderen aus. Das zeichnet die Gemeinschaft in der Feuerwehr aus", so Funk.
In seinem Jahresbericht zeigte Ortsbrandmeister Funk auf, dass im vergangenen Jahr viele Herausforderungen die Ehrenamtlichen gefordert haben. In der Einsatzabteilung sind zurzeit 66 Männer und Frauen aktiv dabei. Insgesamt 143 Einsätze wurde von den Ehrenamtlichen abgearbeitet. Diese teilten sich in 59 Brandeisätze, 64 technische Hilfeleistungen, 20 Fehlalarme und einige Sonstige auf. "Für ein Jahr ohne große Sturmereignisse eine stattlich hohe Einsatzzahl", resümierte Funk. Er stellte einige größere, ausgewählte oder skurrile Einsätze vor. Leider gab es auch wieder Einsätze zu verarbeiten, wo Betroffene zu Schaden gekommen oder verstorben sind. Das Beschaffungsverfahren für ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen und final von der Stadt Bad Fallingbostel beauftragt.
Insgesamt 60 Dienste wurden im abgelaufenen Jahr abgehalten. Dabei wurde ein breites Spektrum der Feuerwehr thematisch behandelt. Zusätzlich wurden von den Ehrenamtlichen
Ausbildungslehrgänge auf Ebene des Landkreises oder des Landes Niedersachsen besucht. Für die Öffentlichkeit wurde wieder das alljährliche Maibaumfest ausgerichtet. Im August wurde eine gemeinsame Ausflugsfahrt mit der Alters- und Ehrenabteilung nach Hamburg durchgeführt. Michael Felske, Denise Kleinhans, Ann-Kathrin Bade, Jörn Kleinhans und Benjamin Norden scheiden aus diversen Ämtern aus und wurden mit einem Präsent gebührend verabschiedet. Heiner Römer wurde in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet.
Den Jahresbericht für die Jugendfeuerwehr hielt Felix Freynik. 19 Jungen und Mädchen sind derzeit aktiv dabei. Der Dienstplan sah neben einigen feuerwehrtechnischen Ausbildungen auch zum Beispiel die Teilnahme am Orientierungsmarsch in Hamburg oder der Besuch des Heide-Park vor. Ann-Kathrin Bade und Denise Kleinhans erhielten von den Jugendlichen ein Geschenk für ihre Arbeit überreicht, nachdem sie aus der Führung der Jugendfeuerwehr ausgeschieden sind.
Von den Aktivitäten der 17 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung berichtete Gerd Büstrin. Auch die ehemaligen Mitglieder der Einsatzabteilung waren wieder aktiv und viel unterwegs. Neben einigen Ausflügen wurden viele Aktivitäten der Feuerwehr personell unterstützt.
Bürgermeister Rolf Schneider überbrachte die besten Grüße von Rat und Verwaltung. Er wünschte, dass alle Einsatzkräfte immer gesund von den Einsätzen zurückkehren mögen. "Eine einfache Antwort auf komplexe Frage, dieses Phänomen kann man derzeit weltweit beobachten. Es zeigt, dass steter Wandel auch die Verwaltung in unserer Stadt betrifft, so Schneider. "Extremwetterlagen fordern die Feuerwehren und auch das Thema Katastrophenschutz wird immer wichtiger", führte Schneider weiter fort.
Zu einer Jahreshauptversammlung gehören traditionell Beförderungen und Ehrungen. Aaron Jäh und Jan-Luca Arlberg wurde von Ortsbrandmeister Funk zum Feuerwehrmann ernannt. Maximilian Metzenmacher, Paul Jäh, Felix Schröder und Jeremy Wedemeyer wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Lutz Lange und Daniel Lichtenberg sind nun Hauptfeuerwehrmann. Thorsten Garbers trägt nun den Dienstgrad Erster Hauptfeuerwehrmann. Kerstin Marcks und Carsten Wedemeyer sind seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr und erhielten von Bürgermeister Schneider das entsprechende Ehrenzeichen verliehen. Stefan Radloff wurde mit dem Feuerwehrehrenzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.
Stadtbrandmeister Andreas Schulenburg berichtete von einem arbeitsreichen Jahr für die gesamte Stadtfeuerwehr. Er betonte, dass jede Einsatzkraft für die Arbeit einer Feuerwehr sehr wichtig ist. Er lobte die gute Jugendarbeit in der Feuerwehr und stellte heraus, wie wichtig dies für den Fortbestand der Einsatzabteilung ist.
Wilfried von Bostel in seiner Funktion als stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter dankte für die aktive Mitarbeit in den Gremien der Kreisfeuerwehr. Auch er stellte die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Katastrophen- und Zivilschutzes heraus. Des Weiteren stellte er einige anstehende Änderungen im Bereich der Kreisfeuerwehr vor.